Besonders gesundheitsbewusste Menschen kennen dieses Problem: Man möchte stets das Beste für seinen Körper tun, aber gehört dazu auch der Verzicht auf die morgendliche Tasse Kaffee? Warum Kaffee einen so schlechten Ruf hat und ob dies wirklich stimmt, wird hier im Folgenden erläutert.

Woher kommt der schlechte Ruf des Kaffees?

Hinsichtlich diverser durchgeführter Studien und Experimente sind es grade die älteren, die darauf hinweisen, dass Kaffee schädlich sei. Das liegt laut Expertenmeinungen hauptsächlich an der fehlerhaften Verarbeitung der Studiendaten. Bei veralteten Studien wurde nicht bedacht, dass Kaffeetrinker im Allgemeinen vermehrt zu ungesünderen Lebensstilen tendieren. Aktuelle Studien rechnen diese Nebeneffekte heraus.

Welche positiven Auswirkungen hat Kaffee auf den Körper?

Tatsächlich wird angenommen, dass der Genuss von Kaffee einige stark positive Auswirkungen auf den Körper und die Gesundheit hat. Weitverbreitet und weltbekannt ist beispielsweise der „Wachmachereffekt“. Zusätzlich enthält Kaffee viele Antioxidantien wirkt dadurch präventiv auf den Ausbruch von Krebs, Diabetes vom Typ 2 und sogar Depression. Weiterhin wird der Ausschuss des Reizstoffes Dopamin angeregt, dieser soll Parkinson hemmend und Alzheimer verzögernd wirken. Maßvoller Kaffeegenuss wirkt laut einigen Expertenmeinungen außerdem konzentrationssteigernd und Libido anreizend. Letzterer Effekt ist allerdings wissenschaftlich eher umstritten.

Ist Kaffee schädlich?

In der Tat hat Kaffee allerdings nicht nur positive Auswirkungen auf den Körper eines Kaffeetrinkers. Regelmäßiger Kaffeegenuss erhöht den Cholesterinspiegel und wirkt sich daher negativ auf den Stoffwechsel aus. Außerdem regt Kaffee die Produktion der Magensäure an und erhöht damit das Risiko von Sodbrennen. Bei starkem Kaffeekonsum lässt sich ebenfalls eine Steigerung von Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität beobachten.

Was ist die empfohlene Genussmenge pro Tag?

Die Konsummenge macht hierbei den Unterschied in der Bewertung, ob Kaffee schädlich ist. Punktgenau lässt sich diese aber nicht festlegen. Für die meisten positiven Effekte genügen bereits vier Tassen pro Tag. Die Krebsrisiko hemmenden Effekte zeigen sich aber erst bei sechs bis sieben Tassen Kaffee pro Tag. Das richtige Maß befindet sich also ungefähr in dem Rahmen von vier bis sieben Tassen. Worin sich Forscher allerdings einig sind ist, dass bei täglichem Kaffeekonsum von mehr als zehn Tassen Kaffee schädliche Wirkungen aufweist.

Fazit: Wie bei allen anderen Lebensmitteln gilt auch beim Kaffeekonsum: Die Menge macht‘s. Wer sich an die empfohlene Ration täglichen Kaffeetrinkens von etwa vier bis sieben Tassen halten kann, befriedigt nicht nur den altbekannten „Kaffeedurst“, sondern tut seinem Körper sogar etwas Gutes.

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