Stell dir vor, der Jahrmarkt ist in der Stadt oder es gibt eine Kirmes. Du triffst dich mit Freunden oder deiner Familie und flanierst ├╝ber den Hauptplatz. Entlang der Fahrgesch├Ąfte, Schie├čbuden und Fressmeilen. Da gibt es diesen wohligen, s├╝├čen Geruch, der in der Luft steht. Na? Hast Du ihn jetzt grade auch in der Nase? Dieser weit bekannte Geruch stammt von den gebrannten Mandeln, wie jeder wei├č. Aber was nicht jeder wei├č ist, wie sie gemacht werden. Und das erkl├Ąren wir Euch in diesem Artikel.

Wie werden die gebrannten Mandeln zum Kaufen auf dem Jahrmarkt gemacht?

Bevor man eine T├╝te gebrannte Mandeln und N├╝sse kaufen kann, m├╝ssen sie logischerweise erst einmal gemacht werden. Dabei gibt es gibt nichts ann├Ąhernd gleich Entt├Ąuschendes, als beim Biss in die Erste von ihnen festzustellen, dass sie schon lange herumliegen und an Geschmack verloren haben. Daher werden sie in der Bude frisch hergestellt. Dazu nimmt der Mitarbeiter eine gro├če Menge der k├Âstlichen Spezialit├Ąten und f├╝llt sie in einen offenen Kupferkessel, wo sie unter Zugabe von Wasser und Zucker goldgelb umh├╝llt und erhitzt werden. Danach werden Sie zum Abk├╝hlen auf ein gro├čes Blech gelegt.

Kann man gebrannte Mandeln auch selbst machen?

Der Prozess, um gebrannte Mandeln zu machen, ist also nicht sehr aufwendig, aber maximal traditionell. Es gibt etliche Rezepte, die dem enthusiastischen Hobbykoch wertvolle Tipps und Tricks erz├Ąhlen, welche Gew├╝rze man alles in den Zuckersirup geben soll, um das ideale Ergebnis herauszubekommen.

Am wichtigsten ist es allerdings sich strikt an das Grundrezept zu halten. Mandeln (oder andere N├╝sse), Wasser und Zucker ÔÇô ganz einfach. Der Rest ist dem jeweiligen Backmeister und seinem eigenen Geschmack ├╝berlassen. Aber Vorsicht vor Entt├Ąuschungen, denn ein wirklich 1:1 genaues Ergebnis wird man nicht hinbekommen.

Welche Tipps und Tricks gibt es denn?

Wir w├Ąren allerdings nicht Fragen ├╝ber Fragen┬á, wenn wir Euch nicht auch ein paar Tipps und Tricks verraten w├╝rden, die eigentlich gut funktionieren. Zum Beispiel kann man dem Zuckersirup etwas Zimt und Vanille zugeben, um ein besonders weihnachtliches Aroma zu erhalten. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, da der Zuckersirup sehr hei├č wird und die Gew├╝rze bei zu langsamem Handeln verbrennen und ein bitterer Geschmack entsteht. Weiterhin sollten die Mandeln nach dem ÔÇ×BrennvorgangÔÇť schnell auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech voneinander getrennt werden, denn sonst kleben sie aneinander.

Der wertvollste Tipp ist allerdings der folgende: Das echte Jahrmarktaroma bekommt man auch nur aus der Methode, wie sie auf dem Jahrmarkt gemacht werden. Wer allerdings keinen Kupferkessel daheim hat, muss trotzdem nicht auf das tolle Aroma verzichten. Bei Herstellern, wie TomÔÇÖs Funfood Manufaktur gibt es gebrannte Mandeln und N├╝sse zu kaufen, die nach dem Brennen schnell in versiegelte Frischebeh├Ąlter abgef├╝llt werden. Damit bleibt der Geschmack lange erhalten, auch nach der Lieferung.

Fazit: Gebrannte Mandeln und gebrannte N├╝sse sind mitunter der beliebteste Jahrmarkt-Snack. Sie werden in einem sehr traditionellen Prozess hergestellt, den man auch bei sich zuhause nachstellen kann. Am besten schmecken sie allerdings nach Jahrmarktbuden-Herstellung und -W├╝rzung.

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